Bringen wir gemeinsam Schule weiter!

SCHULVISITE-SCHULE WERDEN!

Austausch über inspirierende Schulpraxis

Haben Sie zu einem bestimmten Aspekt Ihrer schulinternen Qualitätsarbeit eine gute Praxis entwickelt? Vielleicht zum altersdurchmischten Lernen, zur Begabungsförderung, zu Inklusion, Digitale Transformation oder zu Ihrem Qualitätsmanagement?

Laden Sie andere Schulen auf eine reale oder virtuelle Schulvisite ein!

Bei der Schulvisite geht es nicht darum, dass Sie umfassende Konzepte präsentieren. Vielmehr geht es um einen Austausch über Ihre Entwicklungsthemen, um gemeinsames Lernen und Weiterkommen.

Eckdaten

  • Mitmachen können alle öffentlichen und privaten Schweizer Schulen von Zyklus 1-3 bis und mit dem 10. Schuljahr sowie Schulen der Sekundarstufe II (Berufsfachschulen, Fachmittelschulen, Gymnasien).
  • Ihre Schule wird auf unserer Schweizer Landkarte publiziert. Damit machen Sie Ihre Good Practice, gemeinsam mit den anderen Schulen, auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
  • Pro Schulbesuch können Sie uns eine Entschädigung in der Höhe von 500 CHF in Rechnung stellen. Insgesamt können maximal sechs Besuche in Rechnung gestellt werden. Bedingung für die Auszahlung ist das Einreichen einer Präsenzliste. (mind. 8 Teilnehmer:innen)
  • Jedes Jahr laden wir alle Schulen der Schulvisite zu einem Exzellenzforum ein.

«Schulvisiten bilden für uns einen grossen Mehrwert, weil wir stolz sind, unsere Schule präsentieren zu können, und gleichzeitig eine wertvolle Aussensicht erhalten.»

Giuliano Picciati, Schulleiter, Mosaik-Sekundarschule Munzinger, Bern

Schulvisite-Schule werden!

Organisatorische Hinweise

  • Ihr Besuchsprogramm soll niederschwellig sein und in der Regel nicht mehr als einen halben Tag dauern.
  • Sie können die Schulbesuche direkt mit der interessierten Schule vereinbaren.
  • Falls Sie möchten, können Sie in Ihrer Ausschreibung auch fixe Termine festlegen.

Nach Eingang Ihrer Ausschreibung nehmen wir das Angebot auf und schicken Ihnen einen Vorschau-Link. Sobald wir Ihr Okay haben, schalten wir das Besuchsangebot auf unserer Schweizerkarte auf.

Änderungen Ihrer Ausschreibung können Sie uns jederzeit melden. Stehen Sie unter grossem Arbeitsdruck, können Sie das Besuchsangebot auch für eine bestimmte Dauer offline schalten lassen.

Möchten Sie auf Ihrer Schulwebseite Ihr Engagement als Schulvisite-Schule zeigen? Gerne stellen wir Ihnen hier unser Logo zur Verfügung, das Sie direkt mit der Schulvisite verlinken können. Bitte melden Sie sich doch einfach kurz bei uns.

Vorbereitung eines Schulbesuchs

Vielleicht verfügen Sie über langjährige Erfahrungen mit Schulbesuchen und haben bereits entsprechende Programme entwickelt. Vielleicht betreten Sie mit Ihrer Anmeldung aber auch Neuland und sind froh, wenn Sie auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen können.

Wir haben Ihnen ein Canvas erstellt, das Ihnen bei der Organisation Ihres Besuchsprogramms helfen soll.

Canvas zur Vorbereitung
Beschreibbare Planungsvorlage im PPP-Format

Drucken Sie vor dem Anlass die Präsenzliste aus, in die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eintragen. Nach dem Schulbesuch schicken Sie uns eine Rechnung (sh. oben) sowie die Präsenzliste. Sie können alles per Email bei uns einreichen.

Exzellenzforum der gastgebenden Schulen

Jedes Jahr organisieren wir für Sie ein so genanntes Exzellenzforum, eine Art Retraite, an dem Sie in meist spezieller Umgebung gemeinsam mit anderen Schulvisite-Schulen an einem Thema arbeiten und sich austauschen.

Das Exzellenzforum startet jeweils am Donnerstagnachmittag mit einem Feierabendgespräch und dauert bis am Freitagmittag.

Die bisherigen Themen (bis 2022 enthalten Unterlagen noch den ursprünglichen Namen profilQ):

2026: proEdu-Exzellenzforum in St.Gallen

Nach zwei intensiven und inspirierenden Tagen am Exzellenzforum in St. Gallen  sind wir uns einig: Bildung ist Beziehung. Und Beziehung beginnt dort, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen:

  • Lernbegleitung und Coaching
  • die Zusammenarbeit im Team
  • den Dialog mit Eltern
  • die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Frage, wie ihre Schule aussehen soll

An der Schulvisite bei der Neuen Stadtschule St. Gallen wurde sichtbar, wie Lernen gelingt, wenn Vertrauen, Verantwortung und Beziehung konsequent im Zentrum stehen. Kinder und Jugendliche werden ernst genommen. Ihnen wird etwas zugetraut.

Schulentwicklung entsteht dort, wo Menschen offen in Beziehung treten, gemeinsam weiterdenken und die Lernenden konsequent ins Zentrum stellen.

Für Schulleitungen heisst das: Beziehung ist Führungsaufgabe. Sie prägt Kultur, ermöglicht Vertrauen und macht Entwicklung möglich.

Schulen lernen von Schulen.

Programm

Fyrabigimpuls von José Näf

Impuls von Dr. Cornelia Gut-Villa, Geschäftsleiterin smartfeld

Gemeinsam widmeten wir uns unter anderem den Fragen:

Babs Muntwyler, Co-Schulleiterin, Munzinger Schule Bern

Wer von euch ist mit alternativen Beurteilungskonzepten unterwegs (abgesehen von der Grundacher Schule ;))?

Wärt ihr bereit in einem Netzwerk mitzuwirken, in dem man sich die entsprechenden Konzepte austauscht und einander unterstützt

Judith Spirgi, Leiterin EduAI, Smartfeld

Was brauchen Schulen konkret, um KI verantwortungsvoll, sicher und didaktisch sinnvoll im Schulalltag zu verankern? Viele Schulen stehen aktuell vor der Frage, wie sie mit KI im Unterricht umgehen sollen: ausprobieren, regulieren, verbieten oder strategisch integrieren? Mit EduAI möchten wir Schulen dabei unterstützen, KI nicht nur als Technikthema, sondern als Schulentwicklungsthema zu verstehen. Uns interessiert, welche Bedürfnisse, Sorgen und Chancen Schulleitungen und Lehrpersonen aktuell sehen — und wie ein Weiterbildungs- oder Entwicklungsformat gestaltet sein müsste, damit es im Schulalltag wirklich wirksam wird.

Tobias Binz, Schulleitung, Sekundarschule St. Alban Basel

Wie gelingt der Wechsel zu Leistungszugdurchmischten Klassen auf der Sekundarstufe?

Diesen Change Management Prozess umsetzen und darauf hinarbeiten, dass wir zukünftig in leistungszugdurchmischten Klassen unterrichten können. Wie sieht darin der Unterricht konkret aus?

Jörg Berger, Schulleiter, Schule Knonau

Schule für alle in Reinkultur: Wir prüfen an der Schule Knonau, wie wir künftig alle Kinder (aktuell 5), die derzeit noch eine Sonderschule besuchen, innerhalb unserer Schule fördern und begleiten können. Wie würdet ihr einen solchen Entwicklungsprozess politisch klug, partizipativ und gemeinsam mit den relevanten Expert:innen gestalten, sodass eine inklusive Haltung gestärkt wird und keine isolierte Sonderlösung oder Sonderklasse entsteht?

Manuela Brunner, Schulleiterin, Schule Feld/Alterschwil in Flawil

Wie geht ihr damit um, wenn sich verschiedene Unterrichtsteams unterschiedlich schnell weiter entwickeln? Was für Maßnahmen trefft ihr, wenn es in einem Team „klemmt“?

Thomas Ruppaner, Leiter Bildung, Schulen Wetzikon

Gelingende Schulentwicklung: Wie gelingt Schulentwicklung so, dass nicht durchschnittliche Kompromisse entstehen, sondern wirksame Good Practice erkannt,verbreitet und nachhaltig verankert wird?.

Michael Huber-Süess, Schulischer Heilpädagoge, Sekundarschule Dozwil

Teamkultur: Was kann die Schulleitung tun, damit die gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung in den Vordergrund aller Mitarbeitenden rückt. Weg von der Defizitorientierung.

Bilder zum Forum

 

2025: proEdu-Exzellenzforum in Lenzburg: eduExperts und Jobcrafting 

Gemeinsam haben wir uns persönlich und Schule weiter gedacht – zeitgemäß, mutig und menschlich.

Der Fyrabigspeaker Ingo Strasser, CEO der AEB,  inspirierte uns gestern Abend mit dem Impuls «Leadership ohne Hierarchie» und endete den Einblick in seine Unternehmenskultur mit den Worten ✨ Sei du.
Zwei kleine Worte – und doch steckt darin eine ganze Welt.
Seine eigenen Talente nicht zu verstecken, sondern bewusst zu leben.

🌱 Nur wer den Mut hat, «du selbst» zu sein, inspiriert andere dazu, es auch zu tun.

Inspiriert dachten wir im Gloria Coworking in Lenzburg thematisch weiter: Die Energie im Raum war hoch – und das Denken mutig. Wir widmeten uns der Frage, wie wir persönliche Talente – unsere eigenen und die unserer Schüler:innen – sichtbar machen und wirksam werden lassen.

Mit dem Pilotprojekt eduExpert von proEdu und der Jobcrafting-Methode haben wir unsere Rollen aktiv in die Hand genommen. 🛠️

Stärken sehen. Stärken fördern. Stärken leben.
Wir sind und bleiben im Dialog – um eine Schulkultur zu gestalten, in der jeder Mensch das Beste in sich entdecken und entfalten kann.

Hier geht’s zum Fyrabig-Impuls von Ingo Strasser

Hier geht’s zur proEdu-Präsentation

Hier geht’s zu den Zaungästen

Pitches:

Judith Memisi – Schule Rychenberg: Suche nach den «magic moments», Stellschrauben, die wirken in der Schulentwicklung

Leander Grand – Schule Rychenberg

Wie kann man echte Beteiligung mit Wikrung erhöhen und alle zu echten Mitwiirkenden machen?

Timon Hallauer – Schule Walenstadt

Wie kann Verantwortung und Führung auf mehrere Schultern verteilt werden?

Gianluca Zannatta – Oberstufe Centrum St. Gallen

Von der Lehrperson zum Lerncoach

Links: 

Roter Salon

Roter Salon – Schulentwicklung gemeinsam gestalten und zukunftsfähig machen

Ideenbüro

Bilder zum Forum

Ort: Gloria Coworking, Lenzburg 

Präsentation folgt

2024: «TO TOOL OR NOT TO TOOL» – Technologie als Werkzeug, nicht als Wegweiser

Die Integration adaptiver Lernsysteme in den Unterricht bietet die Möglichkeit, das Lernen an die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen anzupassen und Lehrpersonen bei der effektiven Begleitung ihrer Schüler:innen zu unterstützen. Gemeinsam und über alle Zyklen denkend, widmen wir uns gemeinsam den möglichen Formen des adaptiven Lernens und tauschen uns über Gelingen, Wirksamkeit und mögliche Stolpersteine aus.

Remote als Chance – Mit Elena Hauptmann, Co-Founder, Operations Ghana at Buy Food with Plastic

2023: Freiraum nutzen zum Sprengen der unterrichtlichen Rahmenbedingungen

4T-Modell – Impuls von Buchmann, Schule Auenrain Neftenbach

Freies Lernen – Impuls von Isabella Oklé, Schule Neuhegi Winterthur

2022: Potential- und Talentförderung der Mitarbeitenden durch innovative Schulführung

Mit Iris Menn, Geschäftsleiterin Greenpeace, und Leander Grand/Judith Memisi, Schule Rychenberg Winterthur, und Michael Müller, Schule Rüschlikon

2020: Schulen agil führen und entwickeln

Mit Michael In Albon, Swisscom, und Robert Erlinghagen, mindshaker
Präsentation von Robert Erlinghagen „Agile Schulentwicklung“
Ausgewählte Literatur zum Thema

2019: Interne und externe Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit

Mit Nadja Schnetzler, Innovationsunternehmerin, und Peter Stücheli-Herlach, Leiter der Forschungsstelle „Organisationskommunikation und Öffentlichkeit“ an der ZHAW und Präsident der Stiftung Pestalozzianum
Unterlagen Workshop P. Stücheli-Herlach

2018: Digitalisierung von Lernen und Arbeiten

Mit Marcel Salathé, Professor an der EPFL in Lausanne, Doris Frei, Schulleiterin in Elsau-Schlatt, und Philipp Wampfler, Dozent für Fachdidaktik und Gymnasiallehrer an der Kantonsschule Enge
Workshop Ph. Wampfler

2017: Wie Organisationen/Schulen lernen

Mit Reto Sieber, langjähriger CEO und heutiger Verwaltungsrat der SIGA
Mehr über die SIGA erfahren
Zusammenfassung: «Was kann in die Schulen übernommen werden?»

2016: Corporate Identity – Was kann sie für die Schule bedeuten?

Mit Res Strehle, ehemaliger Chefredaktor des Tages-Anzeigers und heutiger Präsident des Medienausbildungszentrums MAZ
Zusammenfassung „Lehrberuf und Journalismus“

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