Rückblick Exzellenzforum 2026
Nach zwei intensiven und inspirierenden Tagen am Exzellenzforum in St. Gallen sind wir uns einig: Bildung ist Beziehung. Und Beziehung beginnt dort, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen:
- Lernbegleitung und Coaching
- die Zusammenarbeit im Team
- den Dialog mit Eltern
- die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Frage, wie ihre Schule aussehen soll
An der Schulvisite bei der Neuen Stadtschule St. Gallen wurde sichtbar, wie Lernen gelingt, wenn Vertrauen, Verantwortung und Beziehung konsequent im Zentrum stehen. Kinder und Jugendliche werden ernst genommen. Ihnen wird etwas zugetraut.
Schulentwicklung entsteht dort, wo Menschen offen in Beziehung treten, gemeinsam weiterdenken und die Lernenden konsequent ins Zentrum stellen.
Für Schulleitungen heisst das: Beziehung ist Führungsaufgabe. Sie prägt Kultur, ermöglicht Vertrauen und macht Entwicklung möglich.
Schulen lernen von Schulen.
Programm
Fyrabigimpuls von José Näf
Impuls von Dr. Cornelia Gut-Villa, Geschäftsleiterin smartfeld
Gemeinsam widmeten wir uns unter anderem den Fragen:
Babs Muntwyler, Co-Schulleiterin, Munzinger Schule Bern
Wer von euch ist mit alternativen Beurteilungskonzepten unterwegs (abgesehen von der Grundacher Schule ;))?
Wärt ihr bereit in einem Netzwerk mitzuwirken, in dem man sich die entsprechenden Konzepte austauscht und einander unterstützt
Judith Spirgi, Leiterin EduAI, Smartfeld
Was brauchen Schulen konkret, um KI verantwortungsvoll, sicher und didaktisch sinnvoll im Schulalltag zu verankern? Viele Schulen stehen aktuell vor der Frage, wie sie mit KI im Unterricht umgehen sollen: ausprobieren, regulieren, verbieten oder strategisch integrieren? Mit EduAI möchten wir Schulen dabei unterstützen, KI nicht nur als Technikthema, sondern als Schulentwicklungsthema zu verstehen. Uns interessiert, welche Bedürfnisse, Sorgen und Chancen Schulleitungen und Lehrpersonen aktuell sehen — und wie ein Weiterbildungs- oder Entwicklungsformat gestaltet sein müsste, damit es im Schulalltag wirklich wirksam wird.
Tobias Binz, Schulleitung, Sekundarschule St. Alban Basel
Wie gelingt der Wechsel zu Leistungszugdurchmischten Klassen auf der Sekundarstufe?
Diesen Change Management Prozess umsetzen und darauf hinarbeiten, dass wir zukünftig in leistungszugdurchmischten Klassen unterrichten können. Wie sieht darin der Unterricht konkret aus?
Jörg Berger, Schulleiter, Schule Knonau
Schule für alle in Reinkultur: Wir prüfen an der Schule Knonau, wie wir künftig alle Kinder (aktuell 5), die derzeit noch eine Sonderschule besuchen, innerhalb unserer Schule fördern und begleiten können. Wie würdet ihr einen solchen Entwicklungsprozess politisch klug, partizipativ und gemeinsam mit den relevanten Expert:innen gestalten, sodass eine inklusive Haltung gestärkt wird und keine isolierte Sonderlösung oder Sonderklasse entsteht?
Manuela Brunner, Schulleiterin, Schule Feld/Alterschwil in Flawil
Wie geht ihr damit um, wenn sich verschiedene Unterrichtsteams unterschiedlich schnell weiter entwickeln? Was für Maßnahmen trefft ihr, wenn es in einem Team „klemmt“?
Thomas Ruppaner, Leiter Bildung, Schulen Wetzikon
Gelingende Schulentwicklung: Wie gelingt Schulentwicklung so, dass nicht durchschnittliche Kompromisse entstehen, sondern wirksame Good Practice erkannt,verbreitet und nachhaltig verankert wird?.
Michael Huber-Süess, Schulischer Heilpädagoge, Sekundarschule Dozwil
Teamkultur: Was kann die Schulleitung tun, damit die gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung in den Vordergrund aller Mitarbeitenden rückt. Weg von der Defizitorientierung.







