Rückblick Forum proEdu Bern – Schule ko-kreativ gestalten (Projektlernen)
Nach der Einführung von Giuliano Picciati zu ihrem Schulentwicklungsprozess, teilte er Gelingensbedingungen und Herausforderung. Es folgt ein Rundgang durch’s Schulgebäude, mit der Möglichkeit direkt in den Projektunterricht einzutauchen und mit den Schüler:innen und Schülern in den Austausch zu kommen. Links zur Schule Munzinger:SchulWebsite
BarCamp/Forum proEdu, Mi 6.Mai 14-17 Uhr
Forum proEdu in Bern: Schule ko-kreativ gestalten: inspirierender Praxisaustausch an der Mosaikschule Munzinger
Das Forum proEdu an der Mosaikschule Munzinger richtet sich an engagierte Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Bildungsinteressierte, die Schulentwicklung aktiv gestalten wollen. Im Zentrum stand der Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen aus der Praxis für die Praxis.
Gemeinsam widmeten wir uns unter anderem den Fragen:
- Was schätzen Schülerinnen und Schüler beim Projektlernen besonders -und was würden sie sich noch wünschen?
- Wie kann sich Schule verändern, wenn die Ermöglichungshaltung die Grundalge für Schul- und Unterrichtsentwicklung ist?
- Welche unbeabsichtigten, positiven Nebenwirkungen kann Projektlernen verursachen?



















Projektlernen im Zyklus 3
Schüler erzählen von Ihren Erfahrungen im Projektlernen. Fritjof Vogel ergänzt die Rolle der Lehrpersonen im Prozess. Im Zentrum stehen Projektarbeit, interdisziplinäres Lernen und der Einbezug realer Lebenssituationen.
Der Workshop bietet Lehrpersonen und Schulleitungen wertvolle Ansätze für eine inspirierende Unterrichtsgestaltung, mit der Möglichkeit direkt mit den Schülerinnen und Schüler in den Austausch zu kommen.
Fritjof Vogel, Lehrperson gemeinsam mit Schülerinnen der Mosaikschule Munzinger
Schulleitungen brauchen Visionen und Gestaltungswillen
Die Lernumgebung bestimmt mit, wie wir (künftig) lehren und lernen. Vor einem Schulbauprojekt ist daher wichtig, sich Gedanken zum pädagogischen Konzept zu machen. Man spricht hier von der „Phase 0“. Bernhard Bacher erläutert wie es Lehrpersonen und Schulleitungen gelingen kann die Entscheidungsträger für inspirierende Lernumgebungen zu gewinnen.
Er berichtet aus der Praxis, wie er durch politisches Vertrauen, niederschwellige Partizipation und viel Ausdauer die Primarschule Konolfingen neu denken konnte. Ein praxisnaher Workshop für Schulleitungen und Lehrpersonen, die ihren Arbeitsplatz und den Lernort der Schüler:innen proaktiv gestalten wollen.
Video: Kaleidoskop Konolfingen
Bernhard Bacher, Leiter Bildung Konolfingen und Projektleiter Schulhaus Kaleidoskop
Struktur bietet Freiraum – SOL am OZ Zollbrück
In unserem Workshop erfährst du, wie wir den Stundenplan im Oberstufenzentrum in Zollbrück auf das selbstorganisierte Lernen ausgerichtet haben und welche Hilfsmittel/Gefässe (Lernjournal, Coaching) wir den Lernenden zur Verfügung stellen, um sie beim Lernen bestmöglich zu unterstützen.
Video: Lernlandschaft Zollbrück
Daniel Gebauer, Schulleiter und Nicole Fankhauser, Lehrperson Schule Zollbrück
Notenfreie Beurteilung im Projektlernen
Mit einem (fast) notenfreien Wabensystem rückt die Mosaikschule Munzinger den Fokus auf Kompetenzen, Lernprozesse und die persönlichen Fortschritte der Schüler:innen. Luna Weggler zeigt auf, wie diese Form der Beurteilung eine ganzheitlichere und motivationsfördernde Einschätzung ermöglicht. Ein Workshop für Lehrpersonen und Schulleitungen, die sich für eine stärkenorientierte Beurteilungskultur interessieren.
Luna Weggler, Lehrperson Mosaikschule Munzinger
Persönlichkeitsbildung braucht Mut und starke Beziehungen
Die pädagogische Haltung bestimmt, wie junge Menschen ihre Stärken entfalten. Die Schule Gerzensee zeigt, wie Persönlichkeitsbildung durch die „Neue Autorität“, Elternmitwirkung und eine wertschätzende Beziehungskultur gelingt. Erfahren Sie, wie die gezielte Förderung exekutiver Funktionen sowie Methoden wie der „Gehirnpalast“ und das „Zürcher Ressourcen Modell“ die Selbststeuerung und Motivation stärken. Ein Einblick in die Praxis von zyklusübergreifenden Draussenschul- und Verantwortungsprojekten – vom Bau eines Waldsofas über Pausenplatzgestaltung, Umwelteinsätze, Schulgarten und Leseprojekte bis zu Begegnungen mit Menschen und Themen aus der „echten Welt“ – lassen Kinder erleben, dass sie wirksam sind. Ein Workshop für alle, die Schule als Ort des Wachstums proaktiv gestalten wollen.
Video: zyklusübergreifende Verantwortung
Stefan Schneider Schulleiter und Franziska von Känel, Schule Region Gerzensee
digitale Werkzeuge im Zyklus 1
Wie können digitale Werkzeuge im Zyklus 1 sinnvoll eingesetzt werden? Imedias-Preisträgerin 2022, Michaela Truffer erzählt wie eBook-Portfolios Lernprozesses sichtbar machen und die Elternzusammenarbeit bereichern, wie Hörstifte, QR-Codes und ungelistete Youtube-Videos die Selbstwirksamkeit und Selbständigkeit der Kinder fördert. Michaela Truffer zeigt, wie digitale Tools das spielerische Projektlernen im Zyklus 1 unterstützen können.
Michaela Truffer, Lehrperson Dulliken
FREI DAY – Motor für ko-kreatives Lernen
Der Workshop zeigt auf, wie das Lernformat Schülerinnen und Schüler ins aktive Handeln bringt, ihre Selbstwirksamkeit stärkt und Raum für echte Zukunftsprojekte schafft. Gemeinsam mit drei Lehrpersonen der Primarschule Neumatt in Burgdorf erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in den FREI DAY und entwickeln erste Ideen, wie ko-kreatives Lernen im eigenen Schulalltag gefördert werden kann. Der Workshop bietet Raum, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Impulse für eine lebendige, projektorientierte Schulkultur mitzunehmen.
Michèle Nadler, Helene Bumann, Dora Flück der Primarschule Neumatt Burgdorf und Renate Scheurer, Radix
Digitale Stärke braucht analoge Wurzeln
Ob Erde unter den Fingernägeln oder das Smartphone in der Hand:
Wie säen wir heute die Kompetenzen, die es braucht, um die Welt von morgen, online wie offline, verantwortungsvoll zu gestalten?
Der Workshop stellt die Bildungsangebote des Stiftsgartens (Biodiversität & Ernährung) und dem Verein Netpathie (Mentale Gesundheit & digitale Kompetenz) vor. Welche Methoden vom Draussenlernen lassen sich auf die digitale Welt übertragen? Wie stärken wir die Resilienz von Jugendlichen nachhaltig und ganzheitlich?
MariAnne Widmer Stiftsgarten Bern & Netpathie Zürich
Kollektives Projektlernen draussen
Was braucht es um eine echte Partizipation der Lernenden in einem Klassenprojekt zu ermöglichen? Wie geht das in Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden und draussen, in enger Wechselwirkung mit dem Lernort Wald?
Barbara Hossli, ehemals Schulleiterin und Lehrperson an etuna St.Johann, und Jeannine Hangartner, heute Projektleiterin für Draussenlernen bei der Stiftung SILVIVA, berichten im ersten Teil von ihren Erfahrungen aus dem Projekt waldMITwirkung mit dem Zyklus 2 der Sonderschule etuna St.Johann. Was lässt sich aus daraus für die Herausforderungen der inklusiven Regelschule ableiten? Der Erfahrungsbericht dient als Grundlage für den anschliessenden Austausch zwischen den Teilnehmenden, in dem wir jene Aspekte, welche für die Gruppe von Interesse sind, vertiefen werden.
Barbara Hossli, etuna Windisch & Jeannine Hangartner, Stiftung SILVIVA
Lernen in Lernwelten – ein Gesamtschulprojekt
Einmal jährlich führen die 60 4-16-Jährigen der GrundacherSchule während drei Wochen einen Grossbetrieb. In diesem Schuljahr war es ein Gesundheitszentrum. Gerne gebe ich einen Einblick. Link: https://www.grundacherschule.ch/lernwelten
Karin Anderhalden, Schulleiterin Grundacherschule Sarnen
Die offene Struktur ermöglicht den Wissensaustausch und die Vernetzung über Schul- und Institutionsgrenzen hinweg.
Fragen zur Veranstaltung gerne an Tina.Zuercher@proEdu.ch









